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Sonntag, 19. Juni 2011

Erste Häkelversuche








































Lange Jahre nach Schulschluss verfolgten mich noch Handarbeitsalpträume. Wollberge die mich überwältigten, Handarbeitslehrerinnen die mahnten, nicht fertiggestrickte Pullover die aus allen Schränken quollen.

Ich dachte nie, nie, nie daran jemals wieder eine Stricknadel in die Hand zu nehmen.

Hab ich auch nicht - aber eine Häkelnadel. Da meine Mama lange Wochen im Krankenhaus war und ist, und mehrmals zwischen Leben und Tod schwebte, brauchte ich dringend eine Beschäftigung, die mich an den Abenden vom Grübeln fernhielt. Die Wahl fiel auf Häkeln. Irgendwie richtete die große Aversion sich nur gegen das Stricken.

Töchterchen, welches ansonsten mich ständig dazu auffordert mit ihr zu spielen, zu lesen etc. forderte mich nun inständig auf: "Mama, wieso häkelst du nicht weiter an der Katze?"

Und somit ist sie nun fertig, die Katze, nicht perfekt, aber liebenswert und Töchterchen liebt sie bereits heiß.

Genauso wie unsere reale Katze Lilly. Von der meinte Maja vor kurzem als sie ihre Nase berührte: "Mama, die Lilly hat aber eine saftige Nase". :-))

erster Nachtrag aufgrund von Anfragen: nein, auf keinen Fall selbst entworfen (da brauch ich noch lange!), sondern von diesem sehr, sehr lieben Buch entnommen:






Mittwoch, 27. April 2011

Erste Pubertät

Letztens erfuhren wir von Majas Kindergartenbetreuerin, dass man auch von der ersten Pubertät der knapp über   Dreijährigen spricht.

Das erklärt so manches ....

Unser kleines Mädchen fordert uns teilweise sehr. Das Grenzen setzen ist anstrengend.
Aber es gibt auch sehr vieles das uns aufheitert. Zum Beispiel so manche "Schimpftirade":

"Du bist eine Muschelmaus mit einer Gurke im Bauch". Aha ....

Oder: "Maja, das will ich nicht mehr hören, das ist nicht fein, was du da sagst." .... Maja: "Das hab ich eh nur zu der Wand gesagt".

"Mama, heut nacht träum ich vom Richie. Aber das werd ich der Hannelore (seiner Mama) nicht verraten".
(woher kommt diese Koketterie? Mir ist es rätselhaft wie eine Dreijährige überhaupt solche Zusammenhänge herstellt ...)

Passend zur ersten Pubertät ein Bild aus unserem Teneriffa-Urlaub und der Kinder-Minidisco ("Mama, darf ich noch aufbleiben?").

Montag, 25. April 2011

Was ist da los?

Irgendwie komm ich so gar nicht mehr rein .... ins Bloggen.

Leider! Fast täglich kommt mir irgendeine Idee zum posten ... und dann ... ich weiß nicht .... schnauf.

Meine Ansprüche an gelungene Texte stehen mir da mal im Weg. Und natürlich noch immer der zeitliche Aspekt.

Ostern ist!

Ein paar Impressionen:






































Maja mit Freundin Alima Katze streichelnd























Am Ostersonntag den 70. Geburtstag meines Vaters feiernd
(Maja leider kameraverweigernd)





















 Drei Generationen im Bild















 Osterausklang am Ostermontag mit dem letzten gefundenen Osternest

Sonntag, 30. Januar 2011

Kleines Mädchen




Das kleine Mädchen wird nächsten Sonntag drei Jahre.

Und dieses kleine Mädchen hat selbst am Telefon Freunde eingeladen.
"Hannelore? Kommst du und der Richie zu meinem Geburtstag?"

Sie ist so selbständig und selbstbewusst in vielen Dingen. Ich glaub ich hab mich das mit 6 Jahren noch nicht getraut.

Gestern lag Töchterchen mit Magen-Darm-Grippe darnieder, heute wurden aber schon Faschingskostüme anprobiert.

Vielleicht sollten wir ja zur Freude der Besucher eine kombinierte Faschings-Geburtstagsparty machen? :-)








Mittwoch, 12. Januar 2011

Still, still, still ....

.... war es jetzt hier sehr lange.

Und auch noch ohne Kommentar oder Erklärung.

Die letzten Monate waren nicht einfach. Eigentlich schon das ganze letzte Jahr. Zuviel Arbeit. Zuviel Arbeit. Zuviel Arbeit.

Und im Oktober überfielen mich Symptome, wie ich sie von meiner Borreliose vor über 10 Jahren kannte. Nicht so extrem wie damals. Aber doch so, dass ich mich krank und nicht leistungsfähig fühlte. Wirklich besser wird es erst seit Jahreswechsel, seit dem ich wieder Sanum Produkte verwende. Hinzu kommt ein Candida Befall und wahrscheinlich wirklich auch Überlastung/Burn-out. Aber ... klopf auf Holz .... seit zwei Wochen hab ich das Gefühl es geht schön langsam wieder bergauf.

Dennoch gab und gibt es noch Vorkommnisse die mir auf der Seele lasten: kleiner Bruder ist mit Flüssigkeit explodiert und trug Verbrennungen davon (zum Glück alles sehr glimpflich ausgegangen). Ex-Ehemann hatte Herz-Operation. Das Kind der liebsten Freundin liegt seit einer Woche mit einer Gehirnblutung im Krankenhaus. Bobunfall. Gegen Baum geprallt mit wenig Geschwindigkeit, aber eben ohne Helm. Am heutigen Tag hoffen wir, dass er ohne OP heimgehen darf. Von diesen unschönen Dingen ließe sich noch einiges berichten.

Ich hoffe dass nun wieder eine bessere Zeit anbricht.

Es gibt ja auch positives zu berichten. Wer diesen Blog liest - oder gelesen hat - weiß ja noch nicht, außer die engsten Freunde, dass ich jahrelange Rohköstlerin war, und nun schön langsam den Weg dahin zurück finde. Also wird man sicher hier in Zukunft auch die eine oder andere Rohkostinfo finden.

Töchterchen ist seit Ende August abgestillt! He, ich hab zweieinhalb Jahre lang gestillt! Anlass war aber das Antibiotika das ich wegen Wanderröte nehmen musste ....
Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Stillen dann körperlich so fehlen würde, es war auch für mich ein richtiger Entzug.

Töchterchen entwickelt sich munter weiter, ist lustig und klug. Und bestimmend und streng zu uns.

Zum guten Schluss für heute aber noch eine nette Anekdote: Töchterchen zupft vor einigen Tagen Blätter von der Palme. Ich erkläre ihr, dass das nicht geht, die Palme schaut dann nicht mehr schön aus, und die will das ganz sicher nicht. Töchterchen: "Aber Mama, die mag das sicher schon. Die Bäume draußen machen das ja auch ganz alleine ....".

Dienstag, 13. Juli 2010

Quietschentchen

Schwimmen ist derzeit ein "heißes" Thema.

Probiert haben wir:
den nahgelegenen Badesee - viel Grün, viel Platz, aber zunehmend verschmutztes Wasser

das innerstädtische Bad - viel Chlor und viel Trubel, zu viel Trubel

ein mühlviertlerisches Rodelbad: sehr, sehr kaltes Flußwasser, viele Bremsen (heimtückische, heimische, gemeine Stechtiere), ansonsten aber sehr idyllisch - also die Landschaft und nicht die Bremsen

das Babyplanschbecken: zu klein und zu unattraktiv - für was haben wir das eigentlich gekauft, wenn sich nicht mal das zweijährige Fräulein reinsetzt?

Noch nicht probiert:
den hauseigenen abgedeckten Pool (eher ein Tauchbecken) - zu klein, zu tief, keine Sicherung für Kleinkinder

den Stahlwandpool der soeben gekauft und noch nicht fertig aufgestellt wurde .... das ist Arbeit! Ohnehin hat ihn in der letzten Nacht ein heftiger Sturm fast verblasen.

Meinem Traum vom Luxusschwimmbecken kommen dann schon eher die folgenden Bilder entgegen. *Seufz*


Poolanlagen über den Dächern des balinesischen Dschungels, angelegt wie hängende Gärten, dazu ein Privatpool für jedes Zimmer - das alles erwartet Besucher im Ubud Hanging Gardens in Bali.







Das überaus luxuriöse Hotel bietet ausschließlich Privatvillen und garantiert damit höchstmögliche Intimität für Gäste. Die Anlage liegt inmitten eines exotisches Gartens im Zentrum von Bali.

Auch nicht zu verachten:


Bei Lounge-Musik und sanftem Meeresrauschen lässt es sich auch hier wunderbar am Pool relaxen. Das Cavo Tagoo in Mykonos ist ein weiteres Luxushotel, bei dem der Pool nicht unbesucht bleiben sollte. Nachts sorgen dezente Lichter für die besondere Atmosphäre.


Ja, ja, ich gebe zu, nicht unbedingt kleinkindgerecht. Aber mein Bedürfnis nach "Verwöhnen wir Mama" ist momentan auch recht groß.

Dienstag, 1. Juni 2010

Doch, es tut sich was ....

... wir sind noch hier. Da es einige dezente Anfragen gab, hier ein Lebenszeichen von uns.

Aber irgendwie gibt es momentan nicht viel zu sagen. Das Regenwetter hat mein Gehirn leergespült....

Töchterchen möchte trotz miesen Wetters dem täglichen Eiskonsum frönen.
Töchterchens Papa hat an der Europameisterschaft im Bogenschießen teilgenommen.
Töchterchens Mama entwickelt Projekte wie sie unendlich reich wird, und endlich
dem schönen Wetter hinterherreisen kann.

Viele von euch werden diese Aussagen nicht besonders inspirierend finden.
Für euch raffe ich mich noch ein wenig auf und locke euch zu anderen Inspirationsquellen:
Kris's color stripes - ein schöner farbenprächtiger Blog
hier kommt ihr zu mehr Kalorien in delikater Form
und hier kommt ihr zu einem ebenso ein wenig vernachlässigtem Projekt von mir,
welches einfach nur visueller Augenschmaus sein soll .... and all the special pleasures ....
jedoch sehr schöne Bilder, einfach anschauen ....







Donnerstag, 6. Mai 2010

Wir sind zurück

Kurzurlaub. Schön, inspirierend, anstrengend.

Jedes Mal, wenn ich nach Istrien fahre, schockiert mich die Erkenntnis: unter 6,5 Stunden Fahrzeit ist dies kaum zu schaffen. Anscheinend verdränge ich jedoch ebenso erfolgreich. Diese temporäre Amnesie die Fahrzeit betreffend, dürfte damit zu tun haben, dass Istrien so ein lohnenswertes Ziel für mich ist.

Ich merke: ich kann dort tiefer atmen, durchatmen, der Seele und den Gedanken freien Raum geben. Natürlich, das sollte und ist auch im schönen Oberösterreich der Fall. Aber das Meer ........

In Istrien ist auf kleinem Raum alles vereint, was für mich einen schönen Urlaub ausmacht. Gute Küche, viele kulturelle Möglichkeiten, wunderschöne Orte, eine traumhafte Küste.

Töchterchen setzte sich heute früh auf ihr Bobby-Car, packte die Puppe hinten drauf und verkündete: Maja Meer fahren, Muscheln sammeln.

Ein paar erste Fotoimpressionen nachfolgend.

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Freitag, 30. April 2010

Dienstag, 27. April 2010

Sammelsurium

Dieser Post wird ein klassisches Sammelsurium .... die Leserin, der Leser sei somit vorgewarnt!

Als ich diesen Blog begann, hatte ich im Sinne sehr "allgemeingültige", unterhaltsame Geschichten aus der Mama-Welt zu berichten. Persönlich, aber dennoch auf viele zutreffend. Unterhaltsam zu lesen, dennoch nicht zu privat.

Gut gelang das denke ich hier, oder auch hier. Vielleicht wird das auch wieder! Die Zeitnot, die einfach nicht von mir lassen will, produziert momentan jedoch weniger "Hochglanzschreibe", als tatsächlichen "Tagebuchcharakter". Da die Blog-Landschaft aber ja auch als online-Tagebuch konzipiert war/ist, erlaub ich mir das auch einfach. Ich bin hier die Chefin ;-).

Töchterchens langwieriger Magen-Darm-Infekt ist seit einiger Zeit erfolgreich bekämpft ... um nahtlos in eine Stuhlverweigerungsphase überzugehen. Das ist gar nicht lustig, sei hier aber auch nicht länger ausgebreitet. Aber jede/r darf uns gute Gedanken schicken, dass dies wirklich nur vorübergehend ist!

Viel lustiger ist es, wenn Töchterchen ihre gerade erhaltene "Frosch-Armada" im Halbkreis aufstellt, die Frösche alle Richtung Papa springen lässt und ihm mitteilt: "Keine Angst Papa. Alles nur Spaß, Papa".

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Schön auch der gestrige Tag, als Töchterchen ein Bild für Papas Geburtstag am kommenden Donnerstag malte, es dann natürlich nicht aushielt, es versteckt zu halten, und noch in feuchtem Zustand überreichte.
Das Kunstwerk gibt es hier zu sehen. Nicht übel finde ich.

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Übrigens kann sie tadellos Happy Birthday singen. Da in ihrer Kindergruppe schon viele Geburtstage gefeiert wurden, beherrscht sie das Lied fehlerfrei. Einmal erklärte ich ihr, dass das englisch sei, eine Sprache die sie noch nicht versteht. Daraufhin sagte sie bei manchen Sachen, die sie sah: "Mami, das ist so englisch".

Die erfreulichste Nachricht: Wir fahren für 6 Tage ans Meer! Und Maja freut sich auch sehr. Erstaunlicherweise weiß sie noch immer Bescheid, was im Urlaub vor einem Jahr war, dass man im Meer schwimmen kann, dass wir mit einem Flugzeug hinkamen (Griechenland). Als wir vorgestern von unserem Wochenendhaus nach Linz zurück fuhren meinte sie: jetzt wohin fahren? Wir antworteten ihr, dass wir jetzt zurück nach Linz fahren. Maja meinte: Jetzt gleich Meer fahren!

Wir freuen uns also auf Istrien, und hoffen dass die Autofahrt (5-6 Stunden) bewältigbar ist.

Sehr gefreut habe ich mich auch, als eine liebe Freundin mir vor eine Woche ein Überraschungsmenü "Liebe Freundin" zubereitete. Sie muss sich hin und wieder anhören, wie sehr Mamas sich doch kümmern müssen, aber die Mamas selbst oft nicht so liebevoll umsorgt werden. Danke liebe Maria, für das "Umsorgen". Ich habe den Abend sehr genossen, wie all unsere Treffen.

Einer der Menüpunkte:
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Die liebe Gastgeberin:
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Und der Blick von ihrem Balkon, aufgenommen mit einer der Lieblingsapplikationen (iZoom FX) von meinem geschätzten i-phone:

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Mittwoch, 14. April 2010

26 Monate und kein bisschen leise ....

Momentan überrascht uns Töchterchen täglich mit ihren Sprachfortschritten.

Beim Verlassen des Spielplatzes: "Tschüss ihr wilden Buben".
Beim Verbot von Mama das ganze Holzspielzeug zu bemalen: "Das ist gemein".
Bei der Aufforderung alleine zu spielen: "Maja weiß nicht was alleine spielen kann".

Mit Zeitangaben wird auch experimentiert: "Maja gestern heute morgen angschaut hat."

Und wenn ich sage, dass sie morgen ihre Freundin Leni sehen wird: Juhu, Morgen Freitag! ...
weil immer an Freitagen Leni-Tag ist.

Oder: "Türe zumachen, Tiger und Löwen nicht reinkommen kann". *grins*

Ansonsten wurde noch immer unter den Restwirkungen eines ersten Kindergartenwinters gelitten, da Maja im letzten Monat wirklich alles angeschleppt hat, was so an Viren und Bakterien unterwegs war. Laut erprobten Mamas und Kindergärtnerinnen soll diese Abhärtung des ersten Jahres aber die positive Folgewirkung haben, dass dann die Kinder kaum mehr krank sind.

Eine erste Schönheitsmacke hat sich Töchterchen auch eingehandelt. Bei einem Sturz hat sich ein Kieselstein oben in die Stirn gebohrt (kann durch die Haare verdeckt werden) und wird zumindest mich immer an einen ordentlichen Schreckmoment erinnern. Aber vielleicht lässt sich narbengeltechnisch da ja noch was machen.

Ausgleichend ein fröhliches Abschlussbild dieses Posts:

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Mittwoch, 24. März 2010

Wetter: wechselhaft

Unsere letzten zwei Wochen waren wieder mal sehr wechselhaft. Die Infekte haben uns nicht losgelassen, vor allem Töchterchen nicht. In guten Momenten lungerte sie am Sofa rum, in schlechten "Nichtmomenten", das heißt wir reden eigentlich von Stunden und Tagen, war Mama die Trösterin, Brechschüssel haltende und Dauerwärmeflasche.

Aber es gab glücklicherweise auch schöne Erlebnisse. Und ich glaub ganz stark daran, dass jetzt, wo der Frühling endlich Einkehr gehalten hat, der Wendepunkt erreicht ist.

Tschüss ihr Bakterien und Viren! Ich will euch lange nicht mehr sehen.

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Montag, 15. März 2010

Und wie geht es dir denn heute?

Liebe Mamas, liebe Papas, oder generell Kinderbetreuenden.

Kennt ihr das? Das ihr gefragt werdet: und, wie geht es dir denn?

Und die "richtige" Antwort so schwer ist. Ich hab mir grundsätzlich mit dieser Frage immer schon schwer getan und sie nie wirklich gemocht. Vielleicht konnte ich aber auch nicht differenzieren, ob es als reine Floskel gemeint war, oder als tatsächliches Interesse am Wohlergehen.

Dennoch. Ich muss gestehen, momentan ist das für mich fast unbeantwortbar. Ich schwanke von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde. Früher waren meine Launen und Stimmungen konstanter. Heute ist das oft eine recht schnelle Berg- und Talfahrt.

Scheint endlich mal die Sonne, bin ich gut drauf. Hat Töchterchen zwei Stunden später einen Schnupfen fürcht ich mich vor einer herannahenden Infektion und schlaflosen Nächten. Zwei weitere Stunden später sagt Töchterchen zu ihr eben geschenkten Entenpatschen: "kommt, Entenpatschen, Schlafenszeit, niederlegen! Mami, Entenpatschen wollen nicht schlafen." und ich könnt mich zerkugeln. Wieder ein bisschen später wird jegliches Essen mit: "nein, schmeckt nicht gut", abgelehnt.

Ja, das sind Kleinigkeiten. Aber es sind auch die Kleinigkeiten, die den Eltern-Kind-Alltag gestalten. Und diese Dinge beeinflussen meine Laune grad sehr. Ich sehne mich nach stabileren Gute-Laune-Tagen.

Habt Ihr ein Rezept, oder ist eure Laune meist konstant?

Freitag, 5. März 2010

Schaut cool aus

Neulich im trauten Heim.

Töchterchen, gerade mal zwei Jahre, sitzt und spielt gedankenversunken.
Die Mama, nämlich ich, sucht verzweifelt ihre Haube, da draußen noch immer eisige Temperaturen vorherrschen.
Mama findet eine andere Haube, stülpt sie auf den Kopf und will sich von Töchterchen verabschieden.

Töchterchen blickt auf und sagt: "schaut cool aus, Mami".

Es stand und steht Verblüffung auf meinem Gesicht geschrieben. Mit darauffolgendem Lachanfall.
Woher nimmt bitte ein gerade zwei Jahre alt gewordenes Kind diese Worte? Ich weiß natürlich, da werden noch ganz andere Dinge kommen ....

Aber dass in der Welt einer Zweijährigen das Wort cool existiert, und noch dazu richtig angewendet ...
(abgesehen davon dass ich die Haube nicht ganz so cool fand, sondern eher wollig zweckmäßig).

Töchterchens Sprachzuwachs geht somit von Zeit zu Zeit mit Mamas Sprachlosigkeit einher.
Schöne Aussichten ........

Sonntag, 21. Februar 2010

Happy Birthday little girl!

Das kleine Mädchen feierte Anfang Februar ihren zweiten Geburtstag.
Erstaunlicherweise behauptet das Mädchen auf die Feststellung "du bist schon ein kleines Mädchen" - "Nein, Baby bin ich".

Der Ursprung dieser Behauptung ist uns vollkommen unklar. Denn Töchterchens zweites Wort (das erste war Busen, die Geschichte zur großen Busenliebe findet sich hier) war "alleine". Sie wollte schon immer alles alleine machen. Hilfe ist so gut wie nie erwünscht.

Nun, Anfang Februar, das ist ja schon wieder einige Zeit her.
Irgendwie meint es Anfang Februar nicht gut mit uns. Im letzten Jahr, wo die Bezeichnung Baby noch tatsächlich passend war:

3 Bilder für Sie

erwischte uns kollektiv die Grippe einen Tag nach Töchterchens Geburtstag. In diesem Jahr bereits über eine Woche vorher. Der Geburtstag war dann der erste Tag wo ein wenig von Töchterchens Energie zurückkehrte. Genug um eine Viertelstunde lang Geschenke auszupacken und die Kerzen auf der Torte auszupusten. Dann gingen wir um 10 Uhr morgens wieder alle zurück ins Bett.

Für nächstes Jahr planen wir einen Auslandsaufenthalt ....

Größter Geburtstagshit: eine weiße Katze. Die leider keinen Namen besitzt. Die Namensfindung bei den Stofftieren und Puppen gestaltet sich generell sehr schwierig. Töchterchen ist resistent diesen einen Namen zu geben. Der Dialog läuft ungefähr folgendermaßen.

"Du Maja, wollen wir der Katze einen Namen geben."
"Nein. Katze."
"Wie wär es mit Minka?"
"Nein. Katze."
"Schneeflöckchen. Schneeflöckchen wär doch ein schöner Name für eine weiße Katze."
"Nein. Katze."
"Was willst du denn der Katze für einen Namen geben?"
"Hase".
"Hase? Gut, ist ja ganz lustig."
"Neeeeeiiiin Mami. Nicht Hase."

Die Katze heißt also Katze. Die Puppen heißen altes Puppi und neues Puppi. Etcetera.

Happy Birthday little girl! Wir wünschen dir ein tolles drittes Lebensjahr mit vielen schönen Erlebnissen, vielen Kirschen und Eis zum Schlecken, und einen frühen Frühling.

3 Bilder für Sie

3 Bilder für Sie

Freitag, 1. Januar 2010

späte Weihnachtsimpression

Natürlich könnte ich auch ein Posting nachdatieren. Aber da es nun mal so ist, dass ich seit Wochen gerade jetzt die ersten paar ruhigen Minuten nur für mich habe, werden diese Fotos eben erst jetzt eingestellt.

Der schönste Moment zu den Weihnachtsfeiertagen für mich war am 24. Dezember, als ich Töchterchen Mittags schlafen legen wollte.

Sie fragte mich: Christkind?

Und ich erzählte ihr, dass das Christkind am Abend an jedem Weihnachtsbaum die Kerzen entzündet, und wenn wir ein Glöckchen hören, dann dürfen wir den schönen Weihnachtsbaum sehen.

Ihre Definition vom Christkind oder von Weihnachten ist mit nicht mal zwei Jahren sicher noch sehr vage. Aber ihre Augen strahlten und sie freute sich sehr, als ich ihr dies erzählte. Durfte sie ja schon am Vormittag mit Mama und Papa den Christbaum schmücken, um dem Christkind ein wenig Arbeit abzunehmen.

Maja Weihnacht 2009

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Neues Jahr, neues Glück

Es war zuletzt still hier. Sehr, sehr still. Leider hatte das nichts mit einem besinnlichem Dezember zu tun, oder einer selbst auferlegten Computerabstinenz.

Es hatte zu tun mit:
Arbeit. Arbeit. Und noch mehr Arbeit.

Seit einigen Monaten unterliegt meine Firma einer gravierenden Veränderung. Diese kam von heute auf morgen und hat mich gezwungen wirklich jede freie Minute der Firma zu widmen. Und manche - eigentlich unfreie Minute - umzuwidmen.

Seit Töchterchen auf der Welt ist, und das sind nun immerhin schon fast zwei Jahre, hat sich mein Blick auf Beruf und Familie nochmals gewandelt. Vor der Geburt meiner Tochter dachte ich: Beruf und Karriere - mit ein wenig Organisation ist das gut möglich.

Heute weiß ich: ja, es ist möglich. Aber es kostet viel, viel Energie.

Menschen, die behaupten, Frauen könnten Familie und Karriere leicht unter einen Hut bringen sind:
a) entweder kinderlos
b) haben eine Großfamilie um sich oder sind
c) finanziell sehr gut aufgestellt um sich bezahlte Hilfskräfte leisten zu können.

Kombinationen aus a, b oder c sind natürlich möglich und wahrscheinlich.

Offen gesagt war ich im Dezember froh, dass ich keinem Geschäftspartner bei einem Meeting statt einer Visitenkarte eine Babywindel aus meiner Handtasche überreicht habe.

Als Weihnachten näher rückte und ich einen Lichtstreif am Horizont sah, wurde Töchterchen krank. Eine ziemlich fiese Magen-Darm-Grippe, die bei ihr leider sehr heftig ausfiel und uns über eine Woche negativ beschäftigte.

Deshalb war es das größte Weihnachtsgeschenk, dass der 24. Dezember die Wende brachte, ab diesem Tag waren wir alle gesund und ..... munter?

Munter eigentlich weniger. Das eklatante Schlafdefizit hält an. Töchterchen braucht scheint es weniger Schlaf als die Mama.

Und wie sagte sie gestern früh, als ich noch schlaftrunkenen Auges versuchte sie zum weiterschlafen zu bewegen? Mit fester Stimme stand sie da und meinte: "Maja fertig mit müde."

Also. Auf ein Neues! Nämlich Jahr. Mit mehr Schlaf. Und wieder mehr Postings.

Ausgeschrieben und verständlich: Ein frohes neues Jahr, allen Müttern und sonstigen Lesern von schlafenden und nichtschlafenden Kindern!

Dienstag, 1. Dezember 2009

Brauche Haare

Am Sonntag entdeckte Töchterchen einen von meinen Haargummis, der plötzlich aus dem Nichts aufgetaucht war. Ich nehme an, er befand sich zwischenzeitlich in einem Paralleluniversum, dort wo auch die meisten meiner anderen Haargummis zu sein pflegen.

Alle paar Wochen  erwerbe ich kostengünstig eine Mehrfachpackung dieser nützlichen Utensilien. Um nach kürzester Zeit wieder festzustellen: es hält sie einfach nicht bei mir. Wahrscheinlich rotten sie sich mit den verschwundenen Socken aus der Waschmaschine zusammen, um irgendwann in großer Überzahl die Weltherrschaft zu übernehmen.

Aber zurück zu den Haaren. Wir Frauen scheinen ja obsessiv mit unseren Haaren beschäftigt zu sein. In den letzten 10 Jahren war ich wahrscheinlich genau einmal nach einem Friseurbesuch zufrieden. Ich hab sehr viele, sehr dicke Haare. Jede Friseurin bricht in pures Entzücken aus. Wie schön! Wie ungewöhnlich! "So schönes dichtes Haar" pflegen sie zu sagen. Und versagen dann kläglich.

All meine Babyfotos zeugen von vielen, vielen dunklen Haaren. Töchterchens Papa und ich haben uns vor der Geburt von Töchterchen ausgemacht: die Nase vom Papa, die Haare und Augen von der Mama, die Ohren ebenfalls von der Mama, die Intelligenz von ähem .....

Haarmäßig hielt sich Töchterchen leider nicht an die Vereinbarung. Sie kam zwar mit dichtem dunklem Haar auf die Welt, ging das erste Jahr dann aber fast glatzköpfig durchs Leben. Inzwischen hat sich da schon wieder einiges zusammengemausert, man kann schon fast von einer Frisur sprechen. Aber für ein Zöpfchen reichen die Haare leider noch immer nicht.

Das schien auch Töchterchen klar zu sein, als sie besagten Haargummi fand, versuchte ihre Haare zusammenzufassen, dann mich ansah und sprach:
"Mami. Brauche Haare!"

Sonntag, 15. November 2009

Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh ...

Töchterchen, nun knapp über 21 Monate alt, scheint in die Fußstapfen von Carrie Bradshaw treten zu wollen.

Versteht mich nicht falsch. Das hat nichts mit Männern, New York, Cocktails oder sonstigen erwachsenen Beschäftigungen zu tun, sondern mit Schuhen.

Was den schuhbegeisterten Frauen der Welt die Manolo Blahniks sind, sind unserer Tochter die Patschen der Marke Bobux (wie ist die Mehrzahl, Bobuxe?). Vor einigen Wochen fing sie an, dass sie ihre Kindergartenpatschen nicht mehr ausziehen mochte. Argumente, die vom nassen und kalten Wetter handelten, waren ihr vollkommen gleichgültig. Erst als wir ihr versprachen, dass sie die Patschen mit nach Hause nehmen darf, zog sie diese aus. Um sie aber sogleich in die Hand zu nehmen, uns sie ab diesem Zeitpunkt wochenlang bei jedem Spaziergang mit sich zu tragen.

Letzte Woche war Laternenfest in ihrem Kindergarten. Zwischendurch hielten wir uns bei der Garderobe auf. Töchterchen steuerte auf einen Garderobenplatz zu, sagte wissend: "Patschen! Daniel!", entnahm Daniels Bobux seiner Schubox und brachte sie ihm. Woraufhin uns die Kleinkindbetreuerin erklärte, dass Töchterchen nach der Schlafenszeit (die Patschen sind derweil in einem Korb vor der Türe) allen Kindern ihre Bobuxe ausschüttelt, und mit wissendem Lächeln übergibt.

Nachfolgend Töchterchens heißgeliebtes, und  zugegebenermaßen sehr süßes Schuhmodell:

Mittwoch, 11. November 2009

Laternenfest

Ich geh’ mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Mein Licht ist aus, wir geh’n nach Haus’
rabimmel, rabammel, rabumm

Ich geh’ mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Ein Lichtermeer zur Marting Ehr’
rabimmel, rabammel, rabumm
Ein Lichtermeer zur Marting Ehr’
rabimmel, rabammel, rabumm

Ich geh’ mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Der Martinsmann, der geht voran
rabimmel, rabammel, rabumm

Der Martinsmann, der geht voran
rabimmel, rabammel, rabumm

Ich geh’ mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Wie schön es klingt, wenn jeder singt
rabimmel, rabammel, rabumm
Wie schön es klingt, wenn jeder singt
rabimmel, rabammel, rabumm

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