Gerade habe ich mit Verblüffung festgestellt, dass in der Blogroll von Herzensfroh mein Uralt-Rohkostblog Grüne Lust zu finden ist (letzter Eintrag vor drei Jahren!). Ich dachte ja nicht, dass der Blog überhaupt noch auffindbar ist.
Aber das motiviert mich nun zumindest, endlich auch hier wieder mehr über Rohkost zu schreiben. Was Töchterchen und ich momentan sehr mögen: Chia-Pudding.
Chia-Samen waren vor einigen Monaten für mich ja relativ neu.
Entnommen von Biosamara.ch:
Die Chia-Samen sind ein seit dem Altertum genutztes Superlebensmittel, das von den Mayas, Azteken und Inkas verwendet wurde und bereits seit 5500 Jahren bekannt ist.
Chia-Samen stammen von der Salbei-Art Salvia hispanica, die ursprünglich in Mexico und Guatemala beheimatet ist.
Bei den Azteken und Mayas gehörten Chia-Samen zu den Grundnahrungsmitteln und waren für die aztekischen Krieger die eigentliche Überlebensration: 2 Esslöffel voll Samen in Wasser eingeweicht stärkten eine Person für 24 Stunden.
In den vergangenen Wochen habe ich einiges damit herumexperimentiert. Die Chia-Samen verzehnfachen in Wasser eingeweicht ja in 10 Minuten ihr Volumen. Am besten schmecken mir aber Varianten mit Kokosmilch.
Nachfolgend mal ein Foto von unserem Erdbeer-Chia-Pudding:
Sieht für manche vielleicht gewöhnungsbedürftig aus, schmeckt aber irrsinnig gut.
Eine Grundregel lautet: 1 Teil Chia-Samen und 7 Teile Wasser 10 bis 20 Minuten stehen lassen, bis die spezielle gelartige Konsistenz erreicht ist. Das Wasser kann aber z.B. durch Mandelmilch oder eben Kokosmilch ersetzt werden. Alle paar Minuten gut umrühren, sonst verklumpt das ganze. Da Kokosmilch oder Nussmilch dickflüssiger ist, muss man oft etwas mehr zugeben, oder mit ein klein wenig Wasser "vorhydrieren".
Töchterchen und ich vermengen die Chia-Samen also meist mit Kokosmilch, warten 10 bis 20 Minuten, geben ein paar Tropfen Stevia zum Süßen dazu, und jede Menge Beeren (schmeckt toll mit Himbeeren, Erdbeeren,...). Oder auch mit Bananen und Heidelbeeren. Oder mit rohem Kakaopulver eingerührt.
Lasst eurer Phantasie freien Lauf. Gesund, roh und köstlich.
Freitag, 1. Juli 2011
Montag, 20. Juni 2011
Verliebt in ..... mein i-phone Teil 2
Meine Liebe zum i-phone habe ich ja schon einmal hier gestanden.
In den letzten zweieinhalb Jahren hab ich nun doch schon eine ganze Menge Apps angesammelt, die ich als empfehlenswert betrachte. Und - wen wundert's - einige davon sind für Töchterchen. Im deutschsprachigen Raum gibt es ja noch nicht sooo die Auswahl an Apps für Kleinkinder (obwohl sich in den letzten Monaten einiges getan hat).
Aber heute vor den Vorhang kommt eine Programmierung aus Österreich, die Töchterchen schon fast zwei Jahre begeistert - und auch die Eltern. Klug gemacht, regelmäßige Updates, lehrreich, fein:
Tozzle - ein besonderes Puzzlespiel
Screenshot
Die Euro 1,59 sind gut investiert. Es sind inzwischen über 40 Puzzles vorhanden, die alle interaktiv und lehrreich sind. Nutzbar in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch. Eine klare Empfehlung.
PS: Falls Ihr Empfehlungen habt, bitte Kommentar hinterlassen. Ich nehme gute Tipps gerne in einem der nächsten Postings auf.
In den letzten zweieinhalb Jahren hab ich nun doch schon eine ganze Menge Apps angesammelt, die ich als empfehlenswert betrachte. Und - wen wundert's - einige davon sind für Töchterchen. Im deutschsprachigen Raum gibt es ja noch nicht sooo die Auswahl an Apps für Kleinkinder (obwohl sich in den letzten Monaten einiges getan hat).
Aber heute vor den Vorhang kommt eine Programmierung aus Österreich, die Töchterchen schon fast zwei Jahre begeistert - und auch die Eltern. Klug gemacht, regelmäßige Updates, lehrreich, fein:
Tozzle - ein besonderes Puzzlespiel
Screenshot
Die Euro 1,59 sind gut investiert. Es sind inzwischen über 40 Puzzles vorhanden, die alle interaktiv und lehrreich sind. Nutzbar in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch. Eine klare Empfehlung.
PS: Falls Ihr Empfehlungen habt, bitte Kommentar hinterlassen. Ich nehme gute Tipps gerne in einem der nächsten Postings auf.
Sonntag, 19. Juni 2011
Erste Häkelversuche
Lange Jahre nach Schulschluss verfolgten mich noch Handarbeitsalpträume. Wollberge die mich überwältigten, Handarbeitslehrerinnen die mahnten, nicht fertiggestrickte Pullover die aus allen Schränken quollen.
Ich dachte nie, nie, nie daran jemals wieder eine Stricknadel in die Hand zu nehmen.
Hab ich auch nicht - aber eine Häkelnadel. Da meine Mama lange Wochen im Krankenhaus war und ist, und mehrmals zwischen Leben und Tod schwebte, brauchte ich dringend eine Beschäftigung, die mich an den Abenden vom Grübeln fernhielt. Die Wahl fiel auf Häkeln. Irgendwie richtete die große Aversion sich nur gegen das Stricken.
Töchterchen, welches ansonsten mich ständig dazu auffordert mit ihr zu spielen, zu lesen etc. forderte mich nun inständig auf: "Mama, wieso häkelst du nicht weiter an der Katze?"
Und somit ist sie nun fertig, die Katze, nicht perfekt, aber liebenswert und Töchterchen liebt sie bereits heiß.
Genauso wie unsere reale Katze Lilly. Von der meinte Maja vor kurzem als sie ihre Nase berührte: "Mama, die Lilly hat aber eine saftige Nase". :-))
erster Nachtrag aufgrund von Anfragen: nein, auf keinen Fall selbst entworfen (da brauch ich noch lange!), sondern von diesem sehr, sehr lieben Buch entnommen:
Donnerstag, 2. Juni 2011
Patti Smith
Gerade habe ich im Standard eine Konzertkritik von Patti Smith gelesen. Sie ist einfach eine sehr beeindruckende Frau und Musikerin.
Ich hatte das Glück sie bereits zweimal live zu sehen. Und ich möchte sie jederzeit wieder gerne live erleben. Leider habe ich das Wien Konzert übersehen, und in Linz wird sie nicht spielen. Ich habe aber ein Widget entdeckt, mit dem abgefragt wird, wo man Patti Smith gerne sehen möchte.
Also wer ein Patti Smith Konzert in Linz pushen möchte:
Und zur nachhaltigen Inspiration eine Interpretation von "when doves cry" von Patti Smith. Schöner und inniger geht's kaum.
Ich hatte das Glück sie bereits zweimal live zu sehen. Und ich möchte sie jederzeit wieder gerne live erleben. Leider habe ich das Wien Konzert übersehen, und in Linz wird sie nicht spielen. Ich habe aber ein Widget entdeckt, mit dem abgefragt wird, wo man Patti Smith gerne sehen möchte.
Also wer ein Patti Smith Konzert in Linz pushen möchte:
Und zur nachhaltigen Inspiration eine Interpretation von "when doves cry" von Patti Smith. Schöner und inniger geht's kaum.
Mittwoch, 25. Mai 2011
Momma Love
Momentan bin ich über Teile des Tages innerlich immer sehr gelähmt.
Unsere Mutter ist seit Wochen im Krankenhaus. Zuerst wurde ein Wirbelbruch von mehreren Krankenhäusern über Wochen nicht bemerkt. Dann kam ein epileptischer Anfall (ihr erster).
Dann ging es ein paar Tage langsam, ganz langsam bergauf. Und nun wieder bergab.
Starke Schmerzen, Verwirrung, nicht ansprechbar.
Unsere Mutter ist erst 64 Jahre. Es ist kaum erträglich sie in so einem Zustand zu sehen.
Was es heißt, Mutter zu sein, wird einem erst bewusst (ja, auch ich wollte es vorher nicht glauben), wenn man selbst Mutter ist. Davor kann man vieles nicht nachvollziehen, nicht verstehen, es ist einfach so eine andere Erfahrung. Eine schöne, das vorerst. Aber auch eine schwierige und herausfordernde. Unsere Mutter hat uns fünf Kinder so gut wie alleine großgezogen. Das muss so eine unglaubliche Anstrengung gewesen sein, und erst als Mutter EINER kleinen Tochter lernte ich das zu wertschätzen.
Eines der innigsten Mama-Kind Bilder und ganz wunderschön anzuschauen:
Ein weiteres, das mich wehmütig an das Stillen erinnert:
Und noch eines, abschließend und zur Aufheiterung:
Aus dem Buch Momma Love von Ali Smith
Unsere Mutter ist seit Wochen im Krankenhaus. Zuerst wurde ein Wirbelbruch von mehreren Krankenhäusern über Wochen nicht bemerkt. Dann kam ein epileptischer Anfall (ihr erster).
Dann ging es ein paar Tage langsam, ganz langsam bergauf. Und nun wieder bergab.
Starke Schmerzen, Verwirrung, nicht ansprechbar.
Unsere Mutter ist erst 64 Jahre. Es ist kaum erträglich sie in so einem Zustand zu sehen.
Was es heißt, Mutter zu sein, wird einem erst bewusst (ja, auch ich wollte es vorher nicht glauben), wenn man selbst Mutter ist. Davor kann man vieles nicht nachvollziehen, nicht verstehen, es ist einfach so eine andere Erfahrung. Eine schöne, das vorerst. Aber auch eine schwierige und herausfordernde. Unsere Mutter hat uns fünf Kinder so gut wie alleine großgezogen. Das muss so eine unglaubliche Anstrengung gewesen sein, und erst als Mutter EINER kleinen Tochter lernte ich das zu wertschätzen.
Eines der innigsten Mama-Kind Bilder und ganz wunderschön anzuschauen:
Ein weiteres, das mich wehmütig an das Stillen erinnert:
Und noch eines, abschließend und zur Aufheiterung:
Aus dem Buch Momma Love von Ali Smith
Montag, 16. Mai 2011
Sonntag im Museum
Diesen Sonntag nachmittag haben wir lohnenswerterweise im Schlossmuseum Linz verbracht. Die permanente Naturausstellung ist visuell wirklich sehr gut umgesetzt, modern, reduziert, und informativ.
Die Sonderausstellung "Essen unterwegs" hingegen kann ich nicht empfehlen, sie wirkt als wäre sie im Schnelldurchgang zusammengestoppelt worden, und es gibt wirklich keinerlei interessante Infos.
Die Kinder waren ebenfalls von der Naturausstellung begeistert. Maja und Freundin Nina waren vor allem in einem Abschnitt auf Tierspurensuche unterwegs.
Die Sonderausstellung "Essen unterwegs" hingegen kann ich nicht empfehlen, sie wirkt als wäre sie im Schnelldurchgang zusammengestoppelt worden, und es gibt wirklich keinerlei interessante Infos.
Die Kinder waren ebenfalls von der Naturausstellung begeistert. Maja und Freundin Nina waren vor allem in einem Abschnitt auf Tierspurensuche unterwegs.
Sonntag, 1. Mai 2011
Sind die süß, oder was?
Vor fast zwei Jahren lernten wir Nina und ihre Familie beim Zakynthos Urlaub kennen. Die Mini-Mäuse waren damals noch nicht einmal eineinhalb Jahre.
Wir trafen uns immer wieder, sahen uns jetzt aber fast ein halbes Jahr nicht.
Dafür verbrachten wir dann dieses Wochenende sozusagen ein Intensiv-Wochenende. Die Mädels wollten sich gar nicht trennen, hatten großen Spaß beim Indianer-Spielen und auf dem großen Linzer Rummel (halbjährlich), genannt Urfahraner Markt.
Wir trafen uns immer wieder, sahen uns jetzt aber fast ein halbes Jahr nicht.
Dafür verbrachten wir dann dieses Wochenende sozusagen ein Intensiv-Wochenende. Die Mädels wollten sich gar nicht trennen, hatten großen Spaß beim Indianer-Spielen und auf dem großen Linzer Rummel (halbjährlich), genannt Urfahraner Markt.
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