Donnerstag, 19. August 2010

Der Urlaub ist vorbei

Ha, ha. Da hab ich mir den Kopf zerbrochen welche Urlaubsfotos ich herzeige. Und jetzt mach ich es mir ganz einfach.

Vieles erahnen und wenig erkennen ist die Devise ;-)
Ein bisschen größer und aussichtsreicher wird es beim Click auf die Collage.

Ha, und jetzt ist der Großteil des Postingtextes, den ich jetzt fleißig eine Viertelstunde lang schrieb, weg. Mhm. Vielleicht soll da was nicht gesagt/geschrieben werden?

So. Jetzt siegt kurzfristig meine Bequemlichkeit. 
Urlaubsstichworte: schönes Landhaus, toller Pool, lustige Kinder, viele Gelsen, kranke Mitreisende (mitternächtlicher Krankenhausaufenthalt in Pula).

Aufgeworfene Fragen: können Rochen gut sehen und eventuell sogar springen? Im Aquarium in Pula glitt ein Rochen die Wasserkante entlang - in einem großen oben offenen Flachbecken - und begutachtete alle Besucher eindringlich. Dieser Rochen beeindruckte uns jedenfalls alle schwer.

Gibt es in Istrien bereits Tigermücken? Ich bin ziemlich sicher eine gesehen zu haben. Kein nettes Tierchen.

Weitere Erkenntnisse: 7 km sind zu weit weg vom Meer (gerade wenn man die Vermischung von Meeresgeruch mit Kiefernwäldern liebt, Gelsen sind zäh, der Urlaub gewinnt im Nachhinein noch mehr an Strahlkraft, wenn man bei 13 Grad und Regen in Österreich im August begrüßt wird.

Soviel für's Erste.



Dienstag, 13. Juli 2010

Quietschentchen

Schwimmen ist derzeit ein "heißes" Thema.

Probiert haben wir:
den nahgelegenen Badesee - viel Grün, viel Platz, aber zunehmend verschmutztes Wasser

das innerstädtische Bad - viel Chlor und viel Trubel, zu viel Trubel

ein mühlviertlerisches Rodelbad: sehr, sehr kaltes Flußwasser, viele Bremsen (heimtückische, heimische, gemeine Stechtiere), ansonsten aber sehr idyllisch - also die Landschaft und nicht die Bremsen

das Babyplanschbecken: zu klein und zu unattraktiv - für was haben wir das eigentlich gekauft, wenn sich nicht mal das zweijährige Fräulein reinsetzt?

Noch nicht probiert:
den hauseigenen abgedeckten Pool (eher ein Tauchbecken) - zu klein, zu tief, keine Sicherung für Kleinkinder

den Stahlwandpool der soeben gekauft und noch nicht fertig aufgestellt wurde .... das ist Arbeit! Ohnehin hat ihn in der letzten Nacht ein heftiger Sturm fast verblasen.

Meinem Traum vom Luxusschwimmbecken kommen dann schon eher die folgenden Bilder entgegen. *Seufz*


Poolanlagen über den Dächern des balinesischen Dschungels, angelegt wie hängende Gärten, dazu ein Privatpool für jedes Zimmer - das alles erwartet Besucher im Ubud Hanging Gardens in Bali.







Das überaus luxuriöse Hotel bietet ausschließlich Privatvillen und garantiert damit höchstmögliche Intimität für Gäste. Die Anlage liegt inmitten eines exotisches Gartens im Zentrum von Bali.

Auch nicht zu verachten:


Bei Lounge-Musik und sanftem Meeresrauschen lässt es sich auch hier wunderbar am Pool relaxen. Das Cavo Tagoo in Mykonos ist ein weiteres Luxushotel, bei dem der Pool nicht unbesucht bleiben sollte. Nachts sorgen dezente Lichter für die besondere Atmosphäre.


Ja, ja, ich gebe zu, nicht unbedingt kleinkindgerecht. Aber mein Bedürfnis nach "Verwöhnen wir Mama" ist momentan auch recht groß.

Freitag, 9. Juli 2010

Wem es jetzt zu heiß ist, .....


von hier


Ist das süß oder was?

Wir sind ja sehr zufrieden dass nun richtige Sommertemperaturen herrschen.
Aber es kann natürlich schon anstrengend sein, kühlen Kopf zu bewahren.

Für die visuelle Abkühlung zwischendurch, empfehl ich einfach auf meinen Blog "In Love with rainy days" zu wechseln.

Montag, 5. Juli 2010

Plastik im Essen

Picknicks sollten ja eigentlich nicht in der virtuellen Welt stattfinden, sondern ordentlich draußen mit Picknickdecke, Sandwiches, Ameisen ... und eventuell auch einem ordentlichem Wolkenbruch.

Den ordentlichen Wolkenbruch hatten wir gestern. Es handelte sich zwar um ein ordinäres Grillgelage. Der Wolkenbruch kam aber so rasch, und artete dann vor allem in ein handfestes Unwetter aus, sodass die restliche Geselligkeit indoor stattfinden musste.

Mit diesem ausdruckbaren Picknickset (unter: Picnic Play Printable) ist man für alle Eventualitäten gefeit.
Den Kindern gefällt's. Und die mitgelieferte Ameise ist eine ganz liebe und sticht nicht!

Eine Beispielseite des Sets hier. Wir haben das ganze übrigens laminiert, um es haltbarer zu machen (und gegen Regen zu schützen ;-)). Drum auch die kryptische Überschrift ... ähem.

Freitag, 2. Juli 2010

Aktion Leben

Immer wieder führe ich Gespräche, wie gut es unseren Kindern - zumindest materiell - doch geht.
Dass eigentlich viel zu viel an Kleidung und Spielzeug vorhanden ist. Dass zuviel geschenkt und gekauft wird. Jeder geht anders damit um, denn eines ist klar: es gibt noch immer viel zu viele Familien und Kindern, denen es am Nötigsten mangelt.

Ich selbst gehe immer wieder den Weg, Kleinigkeiten und Spielsachen in eine Kiste zu packen, "zur freien Entnahme" draufzuschreiben, und in unserer Straße  an einen frequentierten Punkt zu stellen. Die Sachen sind im Nu weg. Das gibt mir mehr Befriedigung als es umständlich auf ebay zu versteigern, oder auf einem Flohmarkt zu verkaufen.

Eine andere, sehr erwähnenswerte und förderbare Möglichkeit ist die Aktion Leben.

Die Aktion Leben hilft Schwangeren und Familien in prekären Situationen über Sach- und Geldspenden. Das heißt auch jede Art von Baby- und Kleinkinderartikeln ist dort willkommen und gut aufgehoben.
Man kann sich aber auch als Pate/Patin zur Verfügung stellen.

Schaut mal hierhin, ob ihr auch helfen mögt.

Mittwoch, 30. Juni 2010

Märchen für Fortgeschrittene

Seit einigen Tagen sind unter anderem diese Bilder in meinem Flickr-Account geöffnet:


















Muss man dazu eigentlich noch viel sagen? Nur soviel:

Die Website der begabten Martin Roche findet ihr hier

Montag, 28. Juni 2010

Wortspenden

Töchterchen, zwei Jahre und vier Monate alt, beglückt uns derzeit wieder mit recht amüsanten Aussagen.

"Mama, ich hab noch immer einen Schlucker". (Sie hat Halsweh).

Maja hilft mir kochen. Sie möchte auch Gemüse ins kochende Wasser schmeißen.
Ich weise sie an, es ganz vorsichtig, nur auf meinem Arm und von weit oben zu machen:
"Das mach ich doch mit links" .... sagt das Kind.

Eine Motorradparade mit unzähligen Motorrädern fährt an uns vorbei. Maja ist begeistert.
"Mama und Maja auch so fahren. Auch so ein Gewand anziehen. Wui. Die sind stark.
Die können gut tanzen." .... Die Annahme dass die Motorradfahrer stark sind, kann ich gut nachvollziehen, das mit dem gut tanzen können stellt mich ein wenig vor Rätsel.

Nachtrag:
Maja: "Mama, du hast einen Busen. Du bist eine Frau."
Ich: "Ja".
Maja: "Der Papa hat keinen Busen". Kurze Pause. "Der Papa ist vielleicht ein Mann."
Ich: ähm..............

Sonntag, 20. Juni 2010

Nein, meinen Elefanten ess ich nicht ....

Ich bin ja keine Freundin davon, Kinder mit allen möglichen Tricks zum Essen zu überreden. Davon abgesehen - immer wenn wir es doch bei Töchterchen probierten, scheiterten wir.

Umgekehrt sieht die Sache ganz anders aus.
"Mama, Papa: du auch eine Marille/einen Apfel/Nudeln ... essen?"
"Nein, Maja, wir haben schon zusammengegessen."
"Mama/Papa, kost mal, schmeckt superlecker". 
"Nein, Maja, danke."
"Ein kleines Stückchen, kosten! Papa, Mama!"

In 9 von 10 Fällen schafft sie es, uns zumindest zu einem Happen zu überreden. Denn sie ist ausdauernd. Unter 10 Minuten gibt sie nicht auf ....

Gern würde ich aber die Sandwich Cutter von Lunch-Punch ausprobieren. Mit denen wär vielleicht auch Töchterchen mal außerplanmäßig zu begeistern.
Sie wurden, liest man, so designt, dass es kein Problem ist, durch zwei Lagen Brot zu stechen, und so wenig wie möglich "Abfall" zu erzeugen.

Einziger Nachteil: in Europa bis jetzt nur in Polen und Spanien zu haben. Mögen sie viele Käufer finden, auf dass sie auch bald bei uns erhältlich sind!

Freitag, 18. Juni 2010

Farbenfroh

Sehr gelungen finde ich die Designs von Janod. Wäre ich noch Kind, würde ich sofort damit spielen wollen.

Es steht geschrieben:
Janod aus Frankreich steht für moderne und farbenfrohe Spielsachen und Holzspielzeug. Puzzelkoffer mit Baustellen oder Pferdemotiven, funktionsreiche Müllautos oder klassische Schaukelpferde erfreuen nicht nur die Kleinen, sondern überzeugen durch Qualität, kreative Ideen und wunderschönen Illustrationen.

Da kann ich nur zustimmen. Und der Preis, z.B. für die Puzzles ist mehr als in Ordnung.
Zu finden z.B. hier.

Mein Mädchen ist ja bis jetzt noch kein Musikfreak, ansonsten könnte ich bei der Gitarre nicht widerstehen, diese findet sich z.B. hier
























Donnerstag, 17. Juni 2010

Herzallerliebst

Ich muss gestehen: sehr schnell kann man mich mit Handarbeiten nicht begeistern. Nicht dass ich nicht vieles sehr schön finden würde, aber es mangelt doch irgendwie am Handarbeits-Talent.

Viele, viele Jahre nach verpflichtenden Handarbeits-Schulstunden verfolgten mich noch unförmige Wollungetüme in meinen Träumen.

Sobald es sich aber eher um Basteln handelt, lasse ich mit mir reden. Aber schon lange hat mir nichts mehr so gut gefallen, wie dieses nette Büchlein. Das schreit doch förmlich danach, dass man diese Idee aufgreift und für den Nachwuchs etwas Zauberhaftes hervorbringt.

Falls jemand schon etwas ähnliches fabriziert hat ... nur her damit (mit den Bildern!).
Gefunden hier

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Mittwoch, 16. Juni 2010

Verschnaufpause

Für diejenigen, die ihren Desktop oder das i-phone behübschen möchten, findet sich auf Totally Severe eine Menge "free stuff". Sarah, die Designerin, wurde angeglich von Piraten aufgezogen .... *grübel*.

Auch wir haben gestern überlegt, ob wir Töchterchen mal mit Pippi Langstrumpf bekanntmachen sollten. Ja, dies ist meine erste Assoziation zu Piraten ...

Meine Favoriten sind übrigens ihre iphone-wallpapers. Ein Einblick gefällig?

Dienstag, 15. Juni 2010

Do it yourself

Handwerklich begabte Menschen sollten sich unbedingt die Seite von Ana von knock-offwood ansehen.

Sie stellt detaillierte Anleitungen ins Netz, für alles mögliche, was man so aus Holz bauen kann. Die Anleitungen und Designs sind hochprofessionell, wie ihr auch nachfolgend sehen könnt.

Und: nebst tollen Kinderdingen gibt es auch Schönes, nach dem sich das Mama/Frauenherz sehnt.

Genaueste Anleitungen und Shoppinglisten inklusive. Ein kleiner Einblick (noch genauer z.B. für das Spielhaus hier):

knockoffwood roof playhouse plans


knockoffwood roof playhouse plans 4

playhouse-first-shots

playhouse-rafters

Gutes Gelingen!

Sonntag, 6. Juni 2010

Regnet es nicht?

Die letzten beiden Tage direkt nach  dem Aufstehen: Töchterchen wirft einen Blick aus dem Fenster und meint, "Mami, regnet es nicht?". Große Verwunderung liegt in ihrer Stimme.

In den 28 Monaten ihres Daseins hat es die letzten Monate einfach zu viel geregnet. Vor drei Tagen hatten wir die Heizung noch eingeschaltet! Und das Anfang Juni. Gestern und heute aber! Aber hallo.... Sonne begrüßt beim Aufwachen. Sommergeruch liegt in der Luft. Temperaturen um die 25 Grad und mehr haben Österreich erreicht! Unglaublich. Und sehr angenehm.

Ganz passt es ja momentan nicht also nicht mehr. Aber vor drei Tagen wollte ich das eben schon einstellen. Weil nett und Kindheitserinnerung und auf die vergangenen Wochen ja sehr passend.



Für diejenigen, die sagen, DAS schau ich mir sicher nicht an. Wenn jetzt endlich mal Sonne ist, will ich nix von verregneten Sommern hören. Für diejenigen ist DAS:

Aviary indiefixx-com Picture 1

Free your Soul. Ein Art-Projekt, das monatlich Gratis-Download von Künstlern anbietet. Für den privaten Gebrauch gratis. Es sind sehr, sehr, sehr schöne Motive dabei, die sich an Kinderzimmerwänden sicher fantastisch ausmachen.

Dienstag, 1. Juni 2010

Doch, es tut sich was ....

... wir sind noch hier. Da es einige dezente Anfragen gab, hier ein Lebenszeichen von uns.

Aber irgendwie gibt es momentan nicht viel zu sagen. Das Regenwetter hat mein Gehirn leergespült....

Töchterchen möchte trotz miesen Wetters dem täglichen Eiskonsum frönen.
Töchterchens Papa hat an der Europameisterschaft im Bogenschießen teilgenommen.
Töchterchens Mama entwickelt Projekte wie sie unendlich reich wird, und endlich
dem schönen Wetter hinterherreisen kann.

Viele von euch werden diese Aussagen nicht besonders inspirierend finden.
Für euch raffe ich mich noch ein wenig auf und locke euch zu anderen Inspirationsquellen:
Kris's color stripes - ein schöner farbenprächtiger Blog
hier kommt ihr zu mehr Kalorien in delikater Form
und hier kommt ihr zu einem ebenso ein wenig vernachlässigtem Projekt von mir,
welches einfach nur visueller Augenschmaus sein soll .... and all the special pleasures ....
jedoch sehr schöne Bilder, einfach anschauen ....







Donnerstag, 6. Mai 2010

Wir sind zurück

Kurzurlaub. Schön, inspirierend, anstrengend.

Jedes Mal, wenn ich nach Istrien fahre, schockiert mich die Erkenntnis: unter 6,5 Stunden Fahrzeit ist dies kaum zu schaffen. Anscheinend verdränge ich jedoch ebenso erfolgreich. Diese temporäre Amnesie die Fahrzeit betreffend, dürfte damit zu tun haben, dass Istrien so ein lohnenswertes Ziel für mich ist.

Ich merke: ich kann dort tiefer atmen, durchatmen, der Seele und den Gedanken freien Raum geben. Natürlich, das sollte und ist auch im schönen Oberösterreich der Fall. Aber das Meer ........

In Istrien ist auf kleinem Raum alles vereint, was für mich einen schönen Urlaub ausmacht. Gute Küche, viele kulturelle Möglichkeiten, wunderschöne Orte, eine traumhafte Küste.

Töchterchen setzte sich heute früh auf ihr Bobby-Car, packte die Puppe hinten drauf und verkündete: Maja Meer fahren, Muscheln sammeln.

Ein paar erste Fotoimpressionen nachfolgend.

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Dienstag, 27. April 2010

Sammelsurium

Dieser Post wird ein klassisches Sammelsurium .... die Leserin, der Leser sei somit vorgewarnt!

Als ich diesen Blog begann, hatte ich im Sinne sehr "allgemeingültige", unterhaltsame Geschichten aus der Mama-Welt zu berichten. Persönlich, aber dennoch auf viele zutreffend. Unterhaltsam zu lesen, dennoch nicht zu privat.

Gut gelang das denke ich hier, oder auch hier. Vielleicht wird das auch wieder! Die Zeitnot, die einfach nicht von mir lassen will, produziert momentan jedoch weniger "Hochglanzschreibe", als tatsächlichen "Tagebuchcharakter". Da die Blog-Landschaft aber ja auch als online-Tagebuch konzipiert war/ist, erlaub ich mir das auch einfach. Ich bin hier die Chefin ;-).

Töchterchens langwieriger Magen-Darm-Infekt ist seit einiger Zeit erfolgreich bekämpft ... um nahtlos in eine Stuhlverweigerungsphase überzugehen. Das ist gar nicht lustig, sei hier aber auch nicht länger ausgebreitet. Aber jede/r darf uns gute Gedanken schicken, dass dies wirklich nur vorübergehend ist!

Viel lustiger ist es, wenn Töchterchen ihre gerade erhaltene "Frosch-Armada" im Halbkreis aufstellt, die Frösche alle Richtung Papa springen lässt und ihm mitteilt: "Keine Angst Papa. Alles nur Spaß, Papa".

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Schön auch der gestrige Tag, als Töchterchen ein Bild für Papas Geburtstag am kommenden Donnerstag malte, es dann natürlich nicht aushielt, es versteckt zu halten, und noch in feuchtem Zustand überreichte.
Das Kunstwerk gibt es hier zu sehen. Nicht übel finde ich.

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Übrigens kann sie tadellos Happy Birthday singen. Da in ihrer Kindergruppe schon viele Geburtstage gefeiert wurden, beherrscht sie das Lied fehlerfrei. Einmal erklärte ich ihr, dass das englisch sei, eine Sprache die sie noch nicht versteht. Daraufhin sagte sie bei manchen Sachen, die sie sah: "Mami, das ist so englisch".

Die erfreulichste Nachricht: Wir fahren für 6 Tage ans Meer! Und Maja freut sich auch sehr. Erstaunlicherweise weiß sie noch immer Bescheid, was im Urlaub vor einem Jahr war, dass man im Meer schwimmen kann, dass wir mit einem Flugzeug hinkamen (Griechenland). Als wir vorgestern von unserem Wochenendhaus nach Linz zurück fuhren meinte sie: jetzt wohin fahren? Wir antworteten ihr, dass wir jetzt zurück nach Linz fahren. Maja meinte: Jetzt gleich Meer fahren!

Wir freuen uns also auf Istrien, und hoffen dass die Autofahrt (5-6 Stunden) bewältigbar ist.

Sehr gefreut habe ich mich auch, als eine liebe Freundin mir vor eine Woche ein Überraschungsmenü "Liebe Freundin" zubereitete. Sie muss sich hin und wieder anhören, wie sehr Mamas sich doch kümmern müssen, aber die Mamas selbst oft nicht so liebevoll umsorgt werden. Danke liebe Maria, für das "Umsorgen". Ich habe den Abend sehr genossen, wie all unsere Treffen.

Einer der Menüpunkte:
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Die liebe Gastgeberin:
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Und der Blick von ihrem Balkon, aufgenommen mit einer der Lieblingsapplikationen (iZoom FX) von meinem geschätzten i-phone:

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Mittwoch, 14. April 2010

26 Monate und kein bisschen leise ....

Momentan überrascht uns Töchterchen täglich mit ihren Sprachfortschritten.

Beim Verlassen des Spielplatzes: "Tschüss ihr wilden Buben".
Beim Verbot von Mama das ganze Holzspielzeug zu bemalen: "Das ist gemein".
Bei der Aufforderung alleine zu spielen: "Maja weiß nicht was alleine spielen kann".

Mit Zeitangaben wird auch experimentiert: "Maja gestern heute morgen angschaut hat."

Und wenn ich sage, dass sie morgen ihre Freundin Leni sehen wird: Juhu, Morgen Freitag! ...
weil immer an Freitagen Leni-Tag ist.

Oder: "Türe zumachen, Tiger und Löwen nicht reinkommen kann". *grins*

Ansonsten wurde noch immer unter den Restwirkungen eines ersten Kindergartenwinters gelitten, da Maja im letzten Monat wirklich alles angeschleppt hat, was so an Viren und Bakterien unterwegs war. Laut erprobten Mamas und Kindergärtnerinnen soll diese Abhärtung des ersten Jahres aber die positive Folgewirkung haben, dass dann die Kinder kaum mehr krank sind.

Eine erste Schönheitsmacke hat sich Töchterchen auch eingehandelt. Bei einem Sturz hat sich ein Kieselstein oben in die Stirn gebohrt (kann durch die Haare verdeckt werden) und wird zumindest mich immer an einen ordentlichen Schreckmoment erinnern. Aber vielleicht lässt sich narbengeltechnisch da ja noch was machen.

Ausgleichend ein fröhliches Abschlussbild dieses Posts:

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Montag, 29. März 2010

Bastelstunde

Es lohnt sich sehr der Website von Marilyn von TheToymaker einen Besuch abzustatten.

Nicht nur dass man Einblick in das Werk einer sehr begabten Illustratorin bekommt und ihren liebevollen Blog lesen kann.

Nein, sie stellt auch unzählige Bastel- und Druckvorlagen zur Verfügung, die Mama- und Kinderherzen höher schlagen lassen. Den Direktlink dazu findet ihr hier.

Mittwoch, 24. März 2010

Wetter: wechselhaft

Unsere letzten zwei Wochen waren wieder mal sehr wechselhaft. Die Infekte haben uns nicht losgelassen, vor allem Töchterchen nicht. In guten Momenten lungerte sie am Sofa rum, in schlechten "Nichtmomenten", das heißt wir reden eigentlich von Stunden und Tagen, war Mama die Trösterin, Brechschüssel haltende und Dauerwärmeflasche.

Aber es gab glücklicherweise auch schöne Erlebnisse. Und ich glaub ganz stark daran, dass jetzt, wo der Frühling endlich Einkehr gehalten hat, der Wendepunkt erreicht ist.

Tschüss ihr Bakterien und Viren! Ich will euch lange nicht mehr sehen.

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Montag, 15. März 2010

Und wie geht es dir denn heute?

Liebe Mamas, liebe Papas, oder generell Kinderbetreuenden.

Kennt ihr das? Das ihr gefragt werdet: und, wie geht es dir denn?

Und die "richtige" Antwort so schwer ist. Ich hab mir grundsätzlich mit dieser Frage immer schon schwer getan und sie nie wirklich gemocht. Vielleicht konnte ich aber auch nicht differenzieren, ob es als reine Floskel gemeint war, oder als tatsächliches Interesse am Wohlergehen.

Dennoch. Ich muss gestehen, momentan ist das für mich fast unbeantwortbar. Ich schwanke von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde. Früher waren meine Launen und Stimmungen konstanter. Heute ist das oft eine recht schnelle Berg- und Talfahrt.

Scheint endlich mal die Sonne, bin ich gut drauf. Hat Töchterchen zwei Stunden später einen Schnupfen fürcht ich mich vor einer herannahenden Infektion und schlaflosen Nächten. Zwei weitere Stunden später sagt Töchterchen zu ihr eben geschenkten Entenpatschen: "kommt, Entenpatschen, Schlafenszeit, niederlegen! Mami, Entenpatschen wollen nicht schlafen." und ich könnt mich zerkugeln. Wieder ein bisschen später wird jegliches Essen mit: "nein, schmeckt nicht gut", abgelehnt.

Ja, das sind Kleinigkeiten. Aber es sind auch die Kleinigkeiten, die den Eltern-Kind-Alltag gestalten. Und diese Dinge beeinflussen meine Laune grad sehr. Ich sehne mich nach stabileren Gute-Laune-Tagen.

Habt Ihr ein Rezept, oder ist eure Laune meist konstant?

Gastbeitrag von Lupine

Ich freu mich. Es gibt wieder einmal einen Gastbeitrag.

Nämlich von Lupine. Es geht um Sprachentwicklung, schlechtes Gewissen, Wettbewerb, ...
Lest selbst, nämlich hier.

Donnerstag, 11. März 2010

Bis vier zählen

Bis vier zählen kann Töchterchen schon.

Das sollte als Bezug genügen, um dieses fröhliche Video einzustellen. Damit es all jene, die dies ebenso dringend brauchen wie wir, in diesem Nicht-Frühling erheitert.

Freitag, 5. März 2010

Schaut cool aus

Neulich im trauten Heim.

Töchterchen, gerade mal zwei Jahre, sitzt und spielt gedankenversunken.
Die Mama, nämlich ich, sucht verzweifelt ihre Haube, da draußen noch immer eisige Temperaturen vorherrschen.
Mama findet eine andere Haube, stülpt sie auf den Kopf und will sich von Töchterchen verabschieden.

Töchterchen blickt auf und sagt: "schaut cool aus, Mami".

Es stand und steht Verblüffung auf meinem Gesicht geschrieben. Mit darauffolgendem Lachanfall.
Woher nimmt bitte ein gerade zwei Jahre alt gewordenes Kind diese Worte? Ich weiß natürlich, da werden noch ganz andere Dinge kommen ....

Aber dass in der Welt einer Zweijährigen das Wort cool existiert, und noch dazu richtig angewendet ...
(abgesehen davon dass ich die Haube nicht ganz so cool fand, sondern eher wollig zweckmäßig).

Töchterchens Sprachzuwachs geht somit von Zeit zu Zeit mit Mamas Sprachlosigkeit einher.
Schöne Aussichten ........

Montag, 1. März 2010

Sonntag, 28. Februar 2010

Lesetipp: Iris Radisch, Die Schule der Frauen (Wie wir die Familie neu erfinden)


Die Schule der Frauen: Wie wir die Familie neu erfinden

... Ich gestehe freimütig: Ich habe die Sache vollkommen unterschätzt. Ich habe sechsunddreißig Jahre lang im 20. Jahrhundert gelebt. Ich war überhaupt nicht darauf vorbereitet, ein Kind und bald darauf noch ein Kind und sogar noch ein drittes Kind zu bekommen und mit jedem Kind ein Stückchen weiter in die Historie zurückgebeamt zu werden.


Das Zurückbeamen fängt langsam an. Zunächst merkt man überhaupt nichts. Das erste Kind ist da, und man ist hin und weg. Das erste Jahr vergeht wie im Rausch, mühsam, selig, verzweifelt, aber immer, auch im Unglück noch, gochgestimmt und euphorisch.


Dann kam das zweite Jahr. Ich fing wieder an zu arbeiten, von morgens bis abends achtzehn, manchmal neunzehn Uhr, wie das in vielen Berufen üblich ist.......


Das Buch von Iris Radisch erschien 2007, gelesen habe ich es erst vor wenigen Wochen.

Das Buch beleuchtet die aktuelle Situation von Frauen, welche Kinder und Beruf vereinbaren möchten. Es beschäftigt sich mit Gedanken über neue und notwendige Rollen- und Lebensmodelle für die Familie.

Für mich ist dieses Buch absolut lesenswert. Denn es zeigt auf, dass es bis jetzt noch keine wirklich gut lebbaren Modelle gibt, für Frauen, die beides haben wollen. Das die Gesellschaft es den Frauen sehr schwer macht, zugleich Mutter zu sein und beruflich erfolgreich. Das Familienleben nur stattfinden kann, wenn sowohl Mann als auch Frau mehr Zeit dafür haben.

Dieses Buch bedient keine eindimensionale Gedankengänge. Es spricht vieles klar und deutlich aus, was sich viele Frauen denken: "Das kann ja wohl noch nicht der Weisheit letzter Schluss sein".

Mein eigenes Muttersein hat auch meinen Blick auf diese Dinge stark geändert. Ich habe eine eigene Firma. Und das Glück das Töchterchens Papa sehr zeitflexibel ist. Ohne das ginge es nicht. Weiters bekomme ich viele Komplimente: Wie toll du das unter einen Hut bringst. Deine Tochter ist so fröhlich, so gut entwickelt. Super, dass du dennoch so viel Zeit für sie hast. .....

Das große Aber: ich selbst habe mich noch nie so um Energie ringend gefühlt. Für mich bleibt kaum Zeit. Weder zum Schlafen, noch zum Pflegen, noch zum Ausrasten. Die Nachmittage gehören meiner Tochter. Die Abende gehören wieder der Arbeit. Wir sind die typische städtische Kleinfamilie. Kaum Verwandte rundherum, bzw. keine die sich auch aktiv einbringen möchten. Ein wenig neidisch (aber natürlich vergönnend) schielen wir manchesmal auf die wenigen Bekannten, wo die Großeltern sich tatsächlich familiär beteiligen.

Und alle, wirklich alle Frauen rund um mich, die auch Mütter sind, erbringen Höchstleistungen. Ob sie in der gleichen Situation sind wie ich, und auch berufstätig oder selbständig sind. Oder den Mann frühestens um 19 Uhr am Abend sehen, wenn sie das Glück haben dass er nicht auf mehrtägigem Auslandmeeting ist. Oder die alleinerziehende Mutter, die noch einmal mehr gefordert ist, die ganzen Anforderungen zu bewältigen.

Hätte ich irgendwo noch ein Fitzelchen Zeit, würde ich mich frauen- und familienpolitisch stark machen. Denn diejenigen, die diese Anforderungen aus der Innensicht kennen, sind ganz sicher zu wenig politisch vertreten. Aber wie auch? Sie sind ja mit anderem beschäftigt ......

Sonntag, 21. Februar 2010

Der Mondbär - Lesetipp und Link zu Gratisdownload




Der Mondbär ist bei uns ein großer Hit. Über Töchterchens Freundin Leni schlich er sich in unser Leben und ist nun quasi Familienmitglied.

Vor über 10 Jahren erschienen die ersten Mondbär-Bücher, zum Beispiel "Der kleine Mondbär".

Inzwischen gibt es auch Mondbär-DVD's, die mit einer Folgenlänge von ca. 10 Minuten sehr kleinkindgerecht sind. Die Folgen sind sehr liebevoll gemacht, es gibt keine schnellen Schnitte oder Reizüberflutung. Zudem sind auch die Inhalte intelligent. Die erste Serienstaffel (von dreien) findet ihr z.B. hier bei Amazon.

Als erste Annäherung empfehl ich euch "Ein Schatz für den Mondbär". Zu diesem Buch hab ich nämlich einen Link zum Gratisdownload hier (pdf).

Lieber Mond, scheinst hell und klar, bist Mondbärs Freund, und für ihn da ......
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